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Bauchmuskeltraining
Posted by: admin | Posted on: Januar 25th, 2012 | 0 Comments
Ob Kraft-, Fitness-, Gesundheits- oder Rehabilitationtraining, die Bauchmuskalatur steht fast immer ganz oben auf der Liste der Trainingswünsche und -inhalte. Ein flacher Bauch und eine schmale Taille sind für viele eine Traumvorstellung und gleichzeitig ein scheinbar unerreichbares Ziel.

Anatomische Merkmale der Bauchmuskulatur:
Zur Bauchmuskulatur gehören die geraden Bauchmuskeln (rectus abdominis), äußere schräge Bauchmuskeln (obliquus externus abdominis), innerer schräger Bauchmuskel (obliquus internus abdominis), quere Bauchmuskeln (transversus abdominis) und der viereckiger Lendenmuskel (quadratus lumborum). Die beiden Länsmuskelstränge des geraden Bauchmuskels verlaufen vom Brustbein zum Schambein und sind unterteilt in drei gleich große, durch schmale Zwischensehnen unterteilte Muskelbäuche oberhalb und einen größeren unterhalb des Bauchnabels, deren Konturen bei kräftigen oder sehr mageren Menschen unter der Haut gut sichtbar sein können. Die übrigen Bauchmuskeln liegen in drei Schichten übereinander. Von außen nach innen sind dies der äußere schräge Bauchmuskel, der innere schräge Bauchmuskel und der quere Bauchmuskel. Die Bauchmuskeln umschließen den Bauchraum und die Eingeweide zwischen Brustkorb und Becken. Die Spannung der Bauchmuskulatur wirkt dem Druck der Eingeweide entgegen und bildet wie ein Korsett einen natürlichen Stützgürtel für dieinneren Organe.
Die Bedeutung der Bauchmuskulatur für die Haltung:
Im Alltag kommt dem Zusammenspiel von Bauch-, Gesäß- und Rückenmuskulatur eine große Bedeutung zu. Sie halten gemeinsam die Wirbelsäuleaufrecht. Durch ihre Haltearbeit stabilisieren sie den Rumpf bei allen Tätigkeiten. Jede Bewegung von Armen und Beinen erfordert eine dynamische Stabilisierungsarbeit durch die Rumpfmuskulatur. Muskuläre Ungleichgewichte (Dysbalancen) und daraus resultierende Fehlhaltungen entstehen durch mangelnde Beanspruchung oder einseitige Überlastung. Durch wenig beanspruchte Muskulatur kann es bei den gegenüberliegenden Muskelbereichen zu einer Verkürzung kommen. Dieser Effekt ist bei Übergewicht stark ausgeprägt und entwickelt sich auch im Verlauf einer Schwangerschaft.
Bei den häufigsten Fehlhaltungen empfiehlt es sich mit einem zielgerichteten Training des schwachen Muskels und die Dehnung des verkürzten Muskels die Dysbalancen zu kompensieren.
Das Training gegen "den Bauch":
Wenn man etwas gegen "seinen Bauch" tun möchte dann sollte man nicht der weit verbreiteten Meinung glauben schenken, dass der Bauch mit hunderfach wiederholten Bauchmuskelübungen wegtrainiert werden kann. Durch Muskeltraining lassen sich keine lokalen Fettpolster verringern.
Mit den Bauchmuskeltraining trainiert man ausschließlich die Muskulatur. Sie wird fester wird nach außen aber noch nicht sichtbar, wenn die Fettpolster weiter vorhanden sind. Die Fettspeicher baut man nur ab, durch eine kontrollierte Ernährung und ein zielgerichtetes Ausdauertraining ab. Dann werden die Trainingserfolge auch mit der Zeit sichtbar. Der wichtigste Grund seine Rumpfmuskulatur zu trainieren sollte aber die Wirbelsäulenstabilisation sein.
Steigerung der Belastungsintensität:(sortiert nach zunehmendem Anstrengungsgrad)
- Isometrische Anspannung
- Dynamische Oberkörper- oder Beckenbewegung aus dem Sitz mit nachfolgender isometrischer Anspannung
- Dynamische Oberkörper- oder Beckenbewegung mit fließender Ausführung
- Dynamische Oberkörper- oder Beckenbewegung mit bewußt fester Anspannung am Bewegungsendpunkt
- Dynamische Oberkörper- oder Beckenbewegung mit 2-3 Sekunden Haltezeit am Umkehrpunkt
Wichtige Kontrollpunkte die bei jeder Bauchmuskelübung beachtet werden sollten:
- Vor jeder Übung sollte die Ausgangsstellung sorgfältig kontrolliert werden
- Grundsätzlich sollte auf eine korrekte Bewegungsausführung bis zur Endstellung geachtet werden.
- Die Qualität der Übungsausführung ist wichtiger als die Zahl der erreichten Wiederholungen.
- Ruckartige Bewegungen und arbeiten mit Schwung sollte dringlichst vermieden werden.
- Es empfiehlt sich auf die richtige Atmung zu achten und darf in keinem Fall die Luft angehalten werden.
- Auf die richtige Lage des Kopfes ist zu achten. Der Abstand zwischen Kinn und Kehle sollte sich nicht ändern.
- Der Kopf sollte in jeder Phase der Aufrichtbewegung in Verlängerung der Wirbelsäule bleiben.
- Um die Belastung zu steigern empfiehlt es sich zunächst die Serienzahl, dann die Wiederholungszahl pro Serie zu steigern.
- Anspannungsübungen sollten langsam, bewußt und kontrolliert mit stetig steigender Anspannung bis zur maximalen Stärke durchgeführt werden.
Ausdauertraining
Posted by: admin | Posted on: Januar 24th, 2012 | 0 Comments
Die Widerstandsfähigkeit gegen Ermüdung der Muskeln beschreibt die Ausdauer. Man unterscheidet in zwei Ausdauerarten: allgemeine und lokale Ausdauer. Wiederum kann man zwischen aerober und anaerober Ausdauer unterscheiden.
- Fit for Fun. Perfektes Ausdauertraining.

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- Optimiertes Ausdauertraining.


Ausdauerarten
Lokale Ausdauer: Wenn weniger als 1/6 der Muskulatur bei der Übung beteiligt ist, wird die lokale Ausdauer trainiert.
Allgemeine Ausdauer: Bei einer Beteiligung von mehr als 1/6 der Muskulatur, trainiert man die allgemeine Ausdauer.
Aerobe Ausdauer: Man spricht von aerober Ausdauer, wenn ein Gleichgewicht bei der Energiegewinnung zwischen Aufnahme und Zufuhr von Sauerstoff im Muskel besteht.
Anaerobe Ausdauer: Man spricht von anaerober Ausdauer, wenn ein Ungleichgewicht zwischen Aufnahme und Zufuhr von Sauerstoff besteht. Dem Muskel wird weniger Sauerstoff zugeführt als er verbraucht. Der Muskel verbrennt Energie ohne Sauerstoff und geht eine Sauerstoffschuld ein. Als Abfallprodukt entsteht Milchsäure Laktat), die nicht von der Skelettmuskulatur abgebaut werden kann. Sie wird von Herzmuskel, Niere und Leber abgebaut.
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X
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Lokal |
Allgemein |
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Aerob
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z.B. leichtes Armtraining | z.B. leichtes ganzkörperbelastendes Training |
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Anaerob
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z.B. intensives Armtraining | z.B. intesives ganzkörperbelastendes Training |
Auswirkung/Ziel:
Das Ausdauertraining verbessert die Leistungsfähigkeit der Muskeln, des Herzkreislaufs, der Durchblutung, der Sauerstoffzufuhr, der Nährstoffzufuhr und den Aufbau von Kraftreserven. Man kann seine Ausdauer optimal steigern, wenn man an der aerob-anaeroben Schwelle trainiert. Auf diese Weise wird eine maximale Auswirkung auf den Kohlenhydratstoffwechsel erreicht. Es ist wichtig, in der Intensität unterschiedliche Trainingsreize zu setzen. So sind immer wieder neue Trainingsreize für Spitzenleistungen unabdingbar.
Bei sehr langen Läufen kann man nicht langsam genug laufen. Der Puls sollte zwischen 60-70% der maximalen Herzfrequenz betragen. Nur bei dieser Herzfrequenz befindet man sich im optimalen Fettstoffwechsel (der trainiert werden sollte).
Wenn man weniger als 90 Minuten unterwegs ist, braucht man zwischendurch kaum oder gar nicht trinken. Ab dieser Dauer wird es kritisch – dann sollte man sich alle 30 Minuten verpflegen. Unterbrechungen sollten maximal 2 Minuten lang sein. Es sollte lieber gegangen werden als gestoppt, damit man den Rhythmus nicht verliert.



